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Vier Jugendliche mit Braungurt im Zenkutsu-dachi beim Lehrgang in Strausberg

Karate Wissen

Shotokan Karate

Wie ein Lehrer aus Okinawa das Karate nach Tokio brachte, warum sein Stil nach einem Dichternamen heißt und was Shotokan bis heute ausmacht.

Shotokan ist einer der am weitesten verbreiteten Karatestile der Welt. Er geht auf Gichin Funakoshi zurück, der das Karate seiner Heimat Okinawa 1922 in Tokio vorstellte und es von dort aus in ganz Japan bekannt machte.

Der Name stammt nicht von einer Technik, sondern von einem Dichternamen: Shōtō, „rauschende Kiefern“, war Funakoshis Künstlername, kan bedeutet Halle oder Haus. Shotokan heißt also „Halle des Shoto“.

Typisch sind tiefe, stabile Stände, lange und geradlinige Techniken und das Prinzip des Kime, der vollen Bündelung der Kraft im Moment des Treffens. Trainiert wird in drei Säulen: Grundschule (Kihon), Formen (Kata) und Partnertraining (Kumite).

Was Shotokan bedeutet.

Shotokan setzt sich aus drei Schriftzeichen zusammen: 松 (shō, Kiefer), 濤 (tō, Welle, Rauschen) und 館 (kan, Halle, Haus). Shōtō, die „Kiefernwellen“ oder „rauschenden Kiefern“, war der Name, unter dem Gichin Funakoshi Gedichte schrieb. Seine Schüler benannten die Halle, in der er unterrichtete, danach: Shōtōkan, die Halle des Shoto.

Zur Stilbezeichnung wurde der Name erst durch die Schüler. Die JKA bat ihre Mitglieder 1956 sogar ausdrücklich, nicht von „Shotokan-ryū“ zu sprechen.

Der Tiger. Das bekannteste Symbol des Shotokan ist ein Tiger im Kreis. Er stammt von dem Maler Hōan Kosugi (1881–1964), einem Freund und Schüler Funakoshis, und schmückte den Einband von Funakoshis Lehrbuch Karate-Dō Kyōhan (1935). Was er genau bedeuten soll, ist nicht eindeutig überliefert. Die verbreitetste Deutung: Der Tiger schläft nie, er steht für Wachsamkeit. Viele Shotokan-Organisationen nutzen das Motiv bis heute in eigenen Varianten, auch im Wappen des Fudokan steht er für Funakoshi.

Porträt von Gichin Funakoshi (historisches Foto, 1925)
Gichin Funakoshi, aus seinem Buch von 1925 · gemeinfrei, Fotograf unbekannt (erschienen 1925), via Wikimedia Commons

Yoshitaka Funakoshi und die JKA.

Gichins Sohn Yoshitaka (auch Gigō, 1906–1945) prägte das Shotokan technisch vielleicht stärker als sein Vater. Auf ihn gehen tiefe Stände wie der Reiterstand Kiba-dachi und der Rückwärtsstand Kōkutsu-dachi in den Kata zurück, dazu hohe Tritte wie Mawashi-geri und Yoko-geri und ein stärkerer Einsatz der Hüfte. Außerdem förderte er das freie Kämpfen.

Yoshitaka litt seit seiner Kindheit an Tuberkulose und starb am 24. November 1945 mit 39 Jahren, wenige Monate nach der Zerstörung des Dojos.

Die JKA. 1949 gründeten Schüler Funakoshis, darunter Isao Obata, Masatoshi Nakayama und Hidetaka Nishiyama, die Japan Karate Association. Funakoshi wurde Ehren-Cheftrainer, Nakayama Cheftrainer. Nakayama machte aus dem Karate ein systematisch lehrbares Fach: 1956 startete die JKA das erste Ausbildungsprogramm für hauptberufliche Karatelehrer, die Kenshusei. Die Absolventen wurden in alle Welt geschickt und bauten dort Shotokan-Gruppen auf. 1957 erkannte das japanische Bildungsministerium die JKA offiziell an. Im selben Jahr starb Gichin Funakoshi, am 26. April in Tokio.

Yoshitaka Funakoshi (historisches Foto)
Yoshitaka Funakoshi · gemeinfrei, Fotograf unbekannt (entstanden vor 1945), via Wikimedia Commons

Aus einem Stil werden viele.

Die Lehrer der JKA trugen Shotokan in die Welt, viele gründeten später eigene Organisationen. Die wichtigsten im Überblick.

JKA · 1949

Japan Karate Association, gegründet von Schülern Funakoshis. Cheftrainer Masatoshi Nakayama, ab 1956 Ausbildung hauptberuflicher Lehrer.

Shotokai

Entstand um Motonobu Hironishi und Shigeru Egami, die Funakoshis Erbe anders auslegten als die JKA.

SKIF · 1977

Shotokan Karate-Do International Federation, gegründet von Hirokazu Kanazawa nach seinem Austritt aus der JKA.

ISKF · 1977

International Shotokan Karate Federation in den USA, mitgegründet von Teruyuki Okazaki, seit 2007 unabhängig von der JKA.

WKSA · 1989

World Karate-Do Shotokan Academy von Taiji Kase und Hiroshi Shirai. Kase nannte seine Auslegung „Shotokan Ryu Kase Ha“.

ITKF

International Traditional Karate Federation, an deren Spitze Hidetaka Nishiyama stand. Er war 1961 in die USA gegangen.

DJKB · 1993

Deutscher JKA-Karate Bund, vertritt die JKA in Deutschland. Gegründet von Hideo Ochi.

Fudokan · 1980

Ilija Jorga lernte bei Murakami, Kase und Nishiyama und entwickelte aus dem Shotokan einen eigenen Stil.

Zum Fudokan
Drei Braungurte im Kokutsu-dachi beim Trainingslager

„Karate ni sente nashi.“ – Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.

Gichin Funakoshi, Niju Kun

Dojo Kun: die fünf Regeln.

Am Ende vieler Trainingseinheiten im Shotokan sprechen alle gemeinsam das Dojo Kun, fünf Leitsätze für das Verhalten im Dojo und im Alltag. Sie werden Gichin Funakoshi zugeschrieben und gehen auf seine zwanzig Grundsätze zurück. Jeder Satz beginnt mit hitotsu, „eins“: Alle fünf sind gleich wichtig.

JapanischUmschriftDeutsch
一、人格完成に努むることHitotsu, jinkaku kansei ni tsutomuru kotoStrebe nach der Vollendung deines Charakters.
一、誠の道を守ることHitotsu, makoto no michi wo mamoru kotoBleibe aufrichtig und gehe den Weg der Wahrheit.
一、努力の精神を養うことHitotsu, doryoku no seishin wo yashinau kotoEntwickle die Bereitschaft, dich anzustrengen.
一、礼儀を重んずることHitotsu, reigi wo omonzuru kotoAchte auf Höflichkeit und Respekt.
一、血気の勇を戒むることHitotsu, kekki no yū wo imashimuru kotoHüte dich vor unbeherrschtem Draufgängertum.

Niju Kun. Ausführlicher sind die Shōtō Niju Kun, Funakoshis zwanzig Leitsätze, veröffentlicht 1938. Eine Auswahl, sinngemäß übersetzt:

  • Karate-dō wa rei ni hajimari rei ni owaru – Karate beginnt und endet mit Respekt.
  • Karate ni sente nashi – Im Karate gibt es keinen ersten Angriff. Gemeint ist: Ein Karateka fängt keinen Streit an.
  • Mazu jiko o shire, shikashite ta o shire – Erkenne zuerst dich selbst, dann die anderen.
  • Dōjō nomi no karate to omou na – Karate endet nicht an der Dojo-Tür.
  • Karate no shūgyō wa isshō de aru – Karate übt man ein Leben lang.
  • Karate wa yu no gotoshi … – Karate ist wie heißes Wasser: Ohne ständige Wärme wird es wieder kalt.
  • Kata wa tadashiku, jissen wa betsumono – Die Kata übt man genau, der Ernstfall ist etwas anderes.
Das Dojo Kun in japanischer Pinselschrift, senkrecht geschrieben, mit rotem Stempel 松濤館
Das Dojo Kun als Schriftbild · eigene Gestaltung

Die Lehrer des Shotokan.

Sieben Meister, die den Stil geprägt und in die Welt getragen haben. Zwei davon haben wir selbst auf der Matte erlebt.

Gichin Funakoshi
Quelle: gemeinfrei, aus „Rentan Goshin Karate Jutsu“ (1925), via Wikimedia Commons Begründer

Gichin Funakoshi

Lehrer aus Okinawa (1868–1957), der Karate 1922 in Tokio vorstellte. Sein Künstlername Shōtō gab dem Stil den Namen, seine zwanzig Grundsätze gelten bis heute.

Yoshitaka Funakoshi
Quelle: gemeinfrei, Fotograf unbekannt (vor 1945), via Wikimedia Commons Erneuerer

Yoshitaka Funakoshi

Sohn von Gichin Funakoshi (1906–1945). Führte tiefe Stände, hohe Tritte und das freie Kämpfen ein und gab dem Shotokan sein heutiges Gesicht.

Systematiker

Masatoshi Nakayama

Cheftrainer der JKA (1913–1987). Baute das Ausbildungsprogramm für Karatelehrer mit auf und schrieb die Lehrbuchreihe Best Karate.

Hirokazu Kanazawa
Quelle: J.P. Casainho, Namensnennung, via Wikimedia Commons Botschafter

Hirokazu Kanazawa

Einer der ersten Absolventen des JKA-Lehrerprogramms (1931–2019) und Kumite-Sieger der ersten All Japan Championship. Gründete 1977 die SKIF.

Taiji Kase
Quelle: Marc Master RE, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons Energie

Taiji Kase

JKA-Lehrer (1929–2004), der ab 1967 in Paris unterrichtete. Gründete mit Hiroshi Shirai die WKSA und war einer der Lehrer von Ilija Jorga.

Hiroshi Shirai
Quelle: AvdN, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons Italien

Hiroshi Shirai

Gewann 1962 die JKA-Meisterschaft in Kata und Kumite und lebte ab 1965 in Mailand (1937–2024). 2017 haben wir bei ihm in Backnang trainiert.

Tatsuya Naka
Quelle: Firas Bessadok, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons Heute

Tatsuya Naka

Hauptamtlicher JKA-Instruktor in Tokio, geboren 1964, auch bekannt aus dem Film Kuro Obi. Wir haben ihn 2024 in München und 2025 in Poznań erlebt.

Shotokan in Daten.

Die wichtigsten Stationen des Stils.

1868

Geburt

Gichin Funakoshi kommt am 10. November in Shuri auf Okinawa zur Welt.

1922

Tokio

Funakoshi stellt Karate bei einer Ausstellung des Bildungsministeriums vor.

1924

Erste Dan-Grade

Funakoshi vergibt die ersten Schwarzgurte im Karate.

1935

Lehrbuch

Karate-Dō Kyōhan erscheint, auf dem Einband der Tiger von Hōan Kosugi.

1939

Shōtōkan

Das erste eigene Dojo öffnet in Tokio.

1945

Verlust

Das Dojo brennt im April nieder, im November stirbt Yoshitaka Funakoshi.

1949

JKA

Funakoshis Schüler gründen die Japan Karate Association.

1956

Lehrerausbildung

Die JKA startet ihr Programm für hauptberufliche Instruktoren.

1957

Abschied

Funakoshi stirbt am 26. April, die erste All Japan Championship findet statt.

1977

Neue Wege

Kanazawa gründet die SKIF, in den USA entsteht die ISKF.

1980

Fudokan

Ilija Jorga stellt seinen aus dem Shotokan entwickelten Stil vor.

1987

Nakayama

Masatoshi Nakayama stirbt am 15. April, in der JKA beginnen Jahre innerer Machtkämpfe.

1989

WKSA

Taiji Kase und Hiroshi Shirai gründen ihre eigene Akademie.

1999

JKA-Spaltung

Der Oberste Gerichtshof Japans entscheidet den Streit um die JKA, die Gruppe um Tetsuhiko Asai geht eigene Wege.

2004

Kase

Taiji Kase stirbt am 24. November in Paris.

2007

ISKF

Die ISKF unter Teruyuki Okazaki löst sich von der JKA.

2019

Kanazawa

SKIF-Gründer Hirokazu Kanazawa stirbt am 8. Dezember.

2021

Olympia

In Tokio ist Karate erstmals olympisch, mit Kata und Kumite.

2024

Shirai

Hiroshi Shirai stirbt am 9. Oktober in Mailand, kurz nach der Verleihung des 10. Dan.

Die Kata des Shotokan.

Masatoshi Nakayama legte für die JKA 27 Kata fest, 26 davon werden in fast allen Shotokan-Organisationen geübt. Viele tragen japanische Namen, die die alten okinawanischen Bezeichnungen ersetzten. Die Übersetzungen folgen den Schriftzeichen, bei einigen Namen gibt es mehrere Deutungen. Tiger-Logo auf den Karten: WiktorGarder, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, zugeschnitten.

friedlicher Geist, 1. Stufe

Heian Shodan

Die erste der fünf Heian-Kata für Einsteiger. Auf Okinawa hieß die Reihe Pinan.

friedlicher Geist, 2. Stufe

Heian Nidan

Zweite Form der Heian-Reihe.

friedlicher Geist, 3. Stufe

Heian Sandan

Dritte Form der Heian-Reihe.

friedlicher Geist, 4. Stufe

Heian Yondan

Vierte Form der Heian-Reihe.

friedlicher Geist, 5. Stufe

Heian Godan

Schließt die Heian-Reihe ab.

eiserner Reiter, 1. Stufe

Tekki Shodan

Erste der drei Tekki-Kata. Alter Name: Naihanchi.

eiserner Reiter, 2. Stufe

Tekki Nidan

Zweite Form der Tekki-Reihe.

eiserner Reiter, 3. Stufe

Tekki Sandan

Dritte Form der Tekki-Reihe.

die Festung durchbrechen, groß

Bassai Dai

Alter Name: Passai.

den Himmel betrachten, groß

Kanku Dai

Alter Name: Kūsankū.

fliegende Schwalbe

Enpi

Auch Empi geschrieben.

nach dem Tempel Jion-ji

Jion

Der Name geht auf einen buddhistischen Tempel zurück.

zehn Hände

Jitte

Eng verwandt mit Jion und Jiin.

Halbmond

Hangetsu

Alter Name: Seisan.

Kranich auf dem Felsen

Gankaku

Alter Name: Chintō.

nach dem Tempel benannt

Jiin

Verwandt mit Jion, auch Ji’in geschrieben.

die Festung durchbrechen, klein

Bassai Sho

Die kleine Schwester der Bassai Dai.

den Himmel betrachten, klein

Kanku Sho

Die kleine Schwester der Kanku Dai.

24 Schritte

Nijushiho

Alter Name: Niseishi.

seltene Hände

Chinte

Eine der Kata der Oberstufe.

Kraft und Ruhe

Sochin

Eine der Kata der Oberstufe.

klarer Spiegel

Meikyo

Auch Rōhai genannt. Im Fudokan lebt sie als Meikyo Shodan bis Sandan weiter.

Wolkenhände

Unsu

Eine der Kata der Oberstufe.

Königskrone

Wankan

Eine der Kata der Oberstufe.

54 Schritte, klein

Gojushiho Sho

Die kleinere der beiden Gojushiho-Kata.

54 Schritte, groß

Gojushiho Dai

Die größere der beiden Gojushiho-Kata.

Was bedeutet Shotokan?

„Halle des Shoto“. Shōtō, „rauschende Kiefern“, war der Künstlername von Gichin Funakoshi, kan bedeutet Halle oder Haus.

Wer hat Shotokan Karate gegründet?

Gichin Funakoshi (1868–1957) aus Okinawa. Er brachte Karate 1922 nach Tokio. Sein Sohn Yoshitaka und später Masatoshi Nakayama mit der JKA prägten den Stil technisch.

Wie viele Kata gibt es im Shotokan?

Im Programm der JKA stehen 26 Kata, von Heian Shodan bis Gojushiho Dai. Zählt man die Einstiegsform Taikyoku Shodan mit, sind es 27.

Was ist der Unterschied zwischen Shotokan und Fudokan?

Fudokan ist aus dem Shotokan entstanden. Ilija Jorga lernte unter anderem bei den JKA-Lehrern Taiji Kase und Hidetaka Nishiyama und stellte 1980 seinen eigenen Stil vor. Fudokan trainiert die Shotokan-Kata, ergänzt sie um Formen aus anderen Stilen und eigene Kata und begründet jede Technik biomechanisch. Mehr dazu auf unserer Seite Fudokan Karate.

Was ist das Dojo Kun?

Fünf Leitsätze, die am Ende des Trainings gemeinsam gesprochen werden: nach gutem Charakter streben, aufrichtig sein, sich anstrengen, höflich sein und sich beherrschen.

Ist Shotokan gut für Selbstverteidigung?

Shotokan schult Kraft, Schnelligkeit, Gleichgewicht und Distanzgefühl, eine gute Grundlage. Wie viel es im Ernstfall hilft, hängt davon ab, wie trainiert wird: Wer die Anwendungen der Kata (Bunkai) realistisch mit Partnern übt und Situationen aus dem Alltag einbezieht, lernt sich zu verteidigen. Genau darauf legen wir im Verein den Schwerpunkt.

Ist Shotokan für Kinder und Anfänger geeignet?

Ja. Die Grundschule ist klar aufgebaut, die Heian-Kata sind für Einsteiger gedacht. Kinder lernen dabei Koordination, Konzentration und Respekt. Wie das bei uns aussieht, siehst du auf der Seite Karate für Kinder.

Was bedeutet der Tiger im Shotokan?

Der Tiger stammt von dem Maler Hōan Kosugi und zierte Funakoshis Buch Karate-Dō Kyōhan. Meist wird er als Zeichen der Wachsamkeit gedeutet, eine eindeutige Erklärung ist nicht überliefert.

Christian Wedewardt erklärt beim Lehrgang in Strausberg eine Technik
Unsere Wurzeln

Shotokan bei uns: Kata, die funktionieren.

Unsere Wurzeln liegen im Shotokan und im Fudokan, daraus kommt der größte Teil unseres Trainings. Wir trainieren traditionelles Karate ohne Wettkämpfe. Uns interessiert, was eine Kata im Ernstfall bedeutet: Bei uns lernst du die Heian-, Tekki- und höheren Kata zusammen mit ihren Anwendungen am Partner.

Dafür holen wir uns Impulse von außen. Seit 2022 kommt Christian Wedewardt, Gründer von Karatepraxis und Träger des 6. Dan, regelmäßig zu unserem Jahreslehrgang nach Strausberg. Mit ihm haben wir die Bunkai der Heian-Kata, Tekki Shodan und Enpi erarbeitet, 2026 Heian Yondan und Kanku Dai. Gelernt haben wir auch bei großen Namen des Shotokan: 2017 bei Hiroshi Shirai und Carlo Fugazza in Backnang, 2024 bei Tatsuya Naka in München und 2025 bei Tatsuya Naka und Kazuaki Kurihara in Poznań.

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